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Berufliche Vorsorge für Spitzensportler: Darauf müssen Sie achten

Berufliche Vorsorge für Spitzensportler: Darauf müssen Sie achten

13.06.2018 |

Spitzensportler gehen auch finanziell ein grosses Risiko ein: Ihre Karriere startet früh, ist kurz und unvorhersehbar. Für die Vorsorge fehlen da oft Zeit und Wissen. Aber wer sich Spezialisten holt, kann trotzdem sparen.

 
Bald beginnt die Fussball-Weltmeisterschaft in Russland. Was die Mannschaften und einzelnen Spieler dort zeigen, ist grosse Kunst – und äusserst riskant. Überall im Spitzensport sind die Aussichten auf Gewinne gering, Verluste sind alltäglich. Auch bei der finanziellen Sicherheit und der beruflichen Vorsorge: Eine Studie des Bundesamtes für Sport hat ergeben, dass rund 40 % der Schweizer Spitzensportler von einem Jahreseinkommen von unter CHF 14’400 leben. Selbst gefeierten Stars bleibt nach ihrer Karriere oft nicht mehr viel.

Ausbildung und Vorsorge kommen zu kurz

Wer Spitzensport betreibt, fängt früh mit dem Aufbau des eigenen Talents an: In der Jugend bleibt neben dem Training kaum Zeit für Schule, Ausbildung und soziale Kontakte. Alles wird in den grossen Traum investiert. Mit etwas Glück folgt nach zehn Jahren Aufbau eine aktive Sportkarriere. Nun verdienen die Spitzensportler unter Umständen viel Geld – falls sie nicht verletzungsbedingt pausieren oder gar aufgeben müssen. Aber wieder fehlt ihnen Zeit und Wissen, um für die Rente vorzusorgen, die gut 45 Jahre lang dauern kann.

Keine Karriere dauert ewig

Wer eine normale Berufskarriere macht, verdient mit zunehmender Erfahrung immer mehr und lernt dabei den verantwortungsvollen Umgang mit Geld. Nicht so die Spitzensportler: Sind sie erfolgreich, verdienen sie sehr früh sehr viel Geld und wissen oft nicht, wie sie damit umgehen sollen. Denn wer denkt schon im Alter von 20 Jahren an die Pension? Aber keine Spitzensportkarriere dauert ewig, und vielen «Ehemaligen» gelingt der Schritt in die normale Berufswelt nicht, weil die Ausbildung fehlt.

2. oder 3. Säule?

Spitzensportler haben drei Möglichkeiten: Entweder sie sind selbständig erwerbend, sie gründen ihre eigene Firma, oder sie sind von ihrem Club oder Verband angestellt. Die meisten sind selbstständig und damit für das Alterssparen und die Absicherung der Risiken Tod und Invalidität selbst verantwortlich. Ihnen bietet sich vor allem das Sparen in der Säule 3a an. Über eine 2. Säule verfügt jeder, der bei der eigenen Firma oder seinem Arbeitgeber angestellt ist. Hier sollte das Augenmerk auf einer guten Versicherung des überobligatorischen Teils der Pensionskasse liegen, weil die Beiträge nach der Karriere markant sinken werden.

Volle Konzentration auf den Sport

So oder so: Die Athleten müssen sich voll auf ihren Sport konzentrieren. Darum sollten sie sich unbedingt Unterstützung holen, um das Vermögen professionell anzulegen, damit es auch für später reicht. Dabei gibt es einiges zu bedenken: Preisgelder, feste Gehälter sowie Erträge aus Sponsoring und Spenden müssen verwaltet werden. Das Kapital muss je nach Rechtsform in Firmen-, Vorsorge- und Privatvermögen aufgeteilt und entsprechend angelegt werden. Und die laufenden Rechnungen wollen bezahlt sein. Es lohnt sich also, genau hinzusehen.

Wichtige Entscheide den Profis überlassen

Was für den Spitzensport gilt, ist auch bei der Vorsorge nicht verkehrt: Die wichtigen Entscheide sollte man den Profis überlassen, weil sonst viele Chancen ungenutzt bleiben. Wir wünschen der Schweizer Nationalmannschaft eine erfolgreiche WM auf und neben dem Rasen. Und falls der eine oder andere Spieler eine Frage zur finanziellen Sicherheit hat: Unsere Vorsorgespezialisten beraten Sie gerne. Hopp Schwiiz!


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